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Stadtwerke Engen erzielen über den Erwartungen liegendes Ergebnis - Bilanz 2017

(vom 26.07.2018)

Mit einem Jahresüberschuss von 461.000 Euro knüpfen die Stadtwerke Engen an die guten Vorjahresergebnisse an. „Wir haben erneut ein über den Erwartungen liegendes Ergebnis erzielt“, so Peter Sartena, Geschäftsführer der Stadtwerke Engen GmbH. Ursächlich hierfür sind höhere Umsatzerlöse wegen höheren Absatzmengen bei Gas und Trinkwasser als geplant und ein erneuter Kundenanstieg bei der Telekommunikation. „Besonders freut uns die ausgeprägte Kundentreue, die uns zeigt, dass unsere Kunden den Kundenservice und das gute Preis-Leistungsverhältnis zu schätzen wissen“, so Peter Sartena weiter.

Im Geschäftsjahr 2017 wurde mit der Inbetriebnahme des Windparks Verenafohren, an deren Betreibergesellschaft Hegauwind GmbH & Co. KG – Verenafohren die Stadtwerke Engen zu einem Elftel beteiligt sind, eine wichtige und zukunftsweisende Investition in erneuerbare Energien zur Erreichung der politisch vorgegebenen Klimaschutzziele abgeschlossen. Die regenerative Erzeugung im Netzgebiet durch eigene und fremde Anlagen erreichte 13 Millionen Kilowattstunden und damit 36 Prozent der an Kunden abgegebenen Strommenge. Im Versorgungsgebiet erzeugen inzwischen 353 Photovoltaikanlagen Strom. Damit konnte das Unternehmensziel einer umweltgerechten Versorgung weiter gestärkt werden.

Das Ergebnis des Betriebszweigs Stromversorgung verringerte sich gegenüber dem Vorjahr auf rund 265.000 €. Der Stromverkauf sank um 252.000 Kilowattstunden (kWh) auf 33 Millionen kWh. Energieeinsparmaßnahmen der Kunden zeigten Wirkung. In einem sehr intensiven Wettbewerbsumfeld konnte die Kundenzahl dennoch gesteigert werden. Investiert wurde in die Erschließung des Baugebiets Glockenziel, in die Erneuerung des Stromnetzes in der Maierhaldenstraße und in Trafostationen.

Bei der Gasversorgung wurde das Vorjahresniveau erwartungsgemäß nicht erreicht. „Wir konnten die Preise für unsere Kunden deutlich reduzieren, deshalb ist das Ergebnis planmäßig zurückgegangen“, so der Geschäftsführer. Bei konstanter Kundenzahl ist der Gasabsatz gegenüber 2016 um 1,5 Millionen Kilowattstunden auf 53 Millionen Kilowattstunden gesunken. Nach dem Wirtschaftsplan wurden 52 Millionen Kilowattstunden erwartet. Investiert wurde in die Netzerweiterung im Baugebiets Glockenziel.

Die Trinkwasserversorgung schloss 2017 mit einem nochmals verbesserten Ergebnis ab. Mit dazu beigetragen hat ein Rekordwasserabsatz von rund 662.000 Kubikmeter. Davon wurden rund 100.000 Kubikmeter an eine weiterverteilende Gemeinde verkauft. Die Qualität des Wassers ist sehr gut und hat jederzeit den gesetzlichen Bestimmungen entsprochen. Der Wasserpreis entspricht trotz ungünstigen strukturellen Rahmenbedingungen dem Durchschnittspreis des Landes Baden-Württemberg. Investiert wurde in neue Versorgungsleitungen in der Maierhaldenstraße.

Der Geschäftsbereich Telekommunikation entwickelte sich weiter erfolgreich. 688 Internet- und Telefoniekunden und 1.100 TV-Kunden waren zum 31.12.17 an das Telekommunikationsnetz der Stadtwerke angeschlossen. Die Sparte schloss mit einem gegenüber dem Vorjahr deutlich verringerten Verlust ab. „Unsere Kunden schätzen unser gutes Preis-Leistungsverhältnis und besonders die persönliche Beratung vor Ort“, so Peter Sartena. Zimmerholz und Stetten wurden 2017 an das schnelle Internet angeschlossen und in der Maierhaldenstraße wurden Glasfaseranschlüsse verlegt.

Bei den übrigen kleineren Betriebssparten schlossen die Wärmeversorgung mit einem Gewinn und die beiden Stadtbuslinien mit einem Verlust in Höhe des Vorjahres ab. Wegen ihres geringen Umfangs beeinflussen sie das Ergebnis nur unwesentlich.

 

Peter Sartena, Geschäftsfüher